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Rathauschefs der Hohenloher Perlen radeln für das Klima

Bürgermeister der Gemeinden Bretzfeld, Pfedelbach, Zweiflingen und Öhringen treffen sich zum Austausch über Mobilität. Neuer Radrundweg der Hohenloher Perlen für 2022 geplant.

„Klimaschutz geht nur gemeinsam“, sagt Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler. Deshalb trafen sich am 29. Juni die vier Rathauschefs der „Hohenloher Perlen“ im Rahmen des STADTRADELN zum Austausch über Mobilität in der Öhringer Cappelaue. Auch Martin Hellemann-Brenner, Mobilitätsmanager vom Landratsamt und Initiator des Hohenloher STADTRADELN, begleitete das Treffen. Mit 1676 Radelnden sind 60 Prozent der aktuell Stadtradelnden im Landkreis aus den vier Kommunen der Hohenloher Perlen. Zusammen haben sie bisher rund 210 000 Kilometer erradelt und 31 Tonnen CO2 eingespart.

Die vier Rathauschefs zeigen sich als begeisterte Radfahrer. Drei von ihnen kommen bei regenverhangenem Himmel in einer Sternfahrt mit dem Fahrrad aus ihrer Kommune zu dem Termin. „Vor einer Woche habe ich mit dem Rennrad eine 70 Kilometer Hohenlohe-Tour gemacht. Von Öhringen über Kupferzell bis nach Künzelsau“, sagt Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler. Bretzfelds Bürgermeister Martin Piott mag besonders den Brettachtal-Radweg: „Die Strecke von Mainhardt bis nach Neuenstadt am Kocher ist wirklich sehr schön und empfehlenswert.“ Klaus Gross, Bürgermeister von Zweiflingen, radelt gerne von seiner Heimatstadt nach Neuenstadt und Bitzfeld mit dem Ziel Besenwirtschaft. Pfedelbachs Bürgermeister Torsten Kunkel betont ebenfalls die Verbindung von Radfahren und regionalen Spezialitäten. Er fährt gerne über Windischenbach bis zum Lerchenhof: „Nach der Radtour einkehren ist doch etwas Schönes. Pfedelbach ist zudem bekannt für seinen Obstbau, die hervorragenden Destillate und die Destillat Wege der Hohenloher Perlen.“

Während der drei Wochen des STADTRADELN präsentieren alle vier Gemeinden ihre Vorteile für Radlerinnen und Radler und zeigten damit, dass ihnen eine gute Fahrradinfrastruktur wichtig ist. „Das Stadtradeln ist ein Beitrag für die örtliche Bevölkerung, der viel Veränderungspotenzial in sich trägt. Nicht jeder kennt die schönen Ecken der Nachbarkommune. Diese Aktion lädt besonders dazu ein, die nahe Umgebung neu zu erleben“, sagt Martin Piott. Öhringen bietet mit dem neuen Actionbound, einer digitalen Schnitzeljagd am Rundweg RADius, dem lieblichen Ohrntalradweg über sieben Brücken und einer E-Bike Ladestation am Hafenmarkt, bereits einiges für Fahrradbegeisterte. Pfedelbach wirbt mit einer Rennradrunde zum Neumühlsee oder dem Damwildgehege, das gut mit dem Rad zu erreichen ist. Zweiflingen hat eine Limes- und Gourmet-Tour im Angebot und Bretzfeld lockt mit dem Brettachtalradweg durch die Weinberge.

„Die unkomplizierte Zusammenarbeit der Hohenloher Perlen lässt gute Ergebnisse sprudeln“, fasst Martin Piott zusammen. „Nun wollen wir 2022 ein Zeichen unserer guten Zusammenarbeit setzen und nutzen das Stadtradeln als Initialzündung für einen gemeinsamen Radrundweg“, sagt OB Thilo Michler. Torsten Kunkel bringt es auf den Punkt: „Nun wächst zusammen, was zusammengehört.“

Neuer Radrundweg der Hohenloher Perlen

Hinter dem Begriff Hohenloher Perlen versteckt sich seit Juli 2017 der Tourismusverbund der vier Kommunen Öhringen, Zweiflingen, Bretzfeld und Pfedelbach. Unter dem Motto „Staunen, erleben, genießen am Welterbe Limes“ bündeln die vier Gemeinden ihre Kräfte für einen starken touristischen Auftritt. Themen wie Radfahren, Wandern, Sehenswürdigkeiten, Führungen, Kultur, Genuss und Gastgeberschaft werden interkommunal organisiert.

Das Büro der Hohenloher Perlen leitet im Öhringer Rathaus Linda Matschl. Zusammen mit den Kolleginnen aus den Nachbargemeinden entwickelt das Perlen-Team aktuell einen neuen Radrundweg durch alle vier Gemeinden.

„Bisher gab es noch keine eigene Tour der Hohenloher Perlen. Wir bewerben bis jetzt die eigenen Touren der Gemeinden, der Touristikgemeinschaft Hohenlohe sowie Fernradwege. Um unsere gemeinschaftliche Arbeit auch im Radfahren zu betonen, wollen wir jetzt eine gemeinsame Strecke durch alle vier Gemeinden anlegen“, sagt Matschl.

Die geplante Radrunde der Hohenloher Perlen soll 41 Kilometer und 430 Höhenmeter umfassen. Dabei präsentiert sich die Region mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft durch Wein- und Obstbau, gibt Einblicke in die Altstadt von Öhringen, passiert den Limes Blick von Zweiflingen und bietet Rastmöglichkeiten in der Natur, bei Gastronomie und Selbstvermarktern. Parkmöglichkeiten und Bahnanschlüsse sind bei der Strecke mit einbezogen, sodass es eine Startmöglichkeit in jeder Gemeinde gibt. Größere Straßen werden wo möglich vermieden. Dazu ist eine kleinere Familienrunde mit ca. 15 Kilometern Strecke geplant. Infotafeln und Beschilderungen, sowie eine digitale Streckenführung über die App Komoot und in Outdoor Active, sorgen für sicheres Navigieren. Die Tour soll zur Saison 2022 fertig sein.

„Ich freue mich, dass das STADTRADELN auch nachhaltig in die Hohenloher Radinfrastruktur wirkt“, sagt Martin Hellemann-Brenner. „Es kann insgesamt dazu beitragen, seine Gewohnheiten zu hinterfragen und Veränderungen herbeizuführen. ‚Muss ich jetzt wirklich zum Bäcker mit dem Auto fahren?‘ - Ich hoffe, dass viele nun das Fahrrad als gesunde Alternative zum Auto entdecken und in Zukunft gemischte Mobilität, je nach Bedarf, mit Rad, Auto, ÖPNV und Carsharing kombinieren.“

 

Geplante Radrunde der Hohenloher Perlen

Länge: 41 km, ca. 3,5 bis 4,5 Stunden / zusätzlich: 15 km Familienrunde

Höhenmeter: 430 m bergauf/bergab

Merkmale: abwechslungsreiche Landschaft mit Wein- und Obstbau, passiert Altstadt von Öhringen, Limes Blick von Zweiflingen, Rastmöglichkeiten, Gastronomie und Selbstvermarkter, schöne Spielplätze, Parkmöglichkeiten und Bahnanschlüsse

 

Bilder: Stadt Öhringen

Bildunterschrift 1: Die vier Rathauschefs der Hohenloher Perlen fügen in einem Puzzle den neuen Rundradweg zu einem großen Ganzen: (v. l.) Martin Hellemann-Brenner (Landratsamt), Martin Piott (Bretzfeld), Thilo Michler (Öhringen), Torsten Kunkel (Pfedelbach) und Klaus Gross (Zweiflingen).

Bildunterschrift 2 (Kinder): Es soll auch einen 15 Kilometer langen Familienrundweg geben.

 

 

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