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Feste Impfstationen ab Montag, 15. November, in Künzelsau und Pfedelbach

Impfoffensive gegen das Coronavirus auch im Hohenlohekreis

Feste Impfstationen ab Montag, 15. November, in Künzelsau und Pfedelbach

 

Ab diesem Montag, 15. November, wird es in der Nobelgusch in Pfedelbach sowie in der Notfallpraxis im ehemaligen Krankenhaus in Künzelsau zwei feste Impfstationen im Hohenlohekreis geben. Organisiert wird das Angebot von Dr. Susanne Bublitz, der Pandemiebeauftragten der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg für den Hohenlohekreis, mit Unterstützung verschiedener Hausärzte aus dem Kreis. Künftig werden in Pfedelbach zunächst montags, mittwochs und donnerstags von 18 bis 20 Uhr und samstags ab 9 Uhr sowie in Künzelsau dienstags und freitags von 18 bis 20 Uhr Impfungen verabreicht.

Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Boosterimpfungen. „Wir können in zwei Stunden etwa 100 Impfungen verabreichen“, erklärt Dr. Susanne Bublitz. „Sollte die Nachfrage höher sein, werden wir das Angebot noch aufstocken.“

 

Termine können unter der zentralen Anmeldestelle www.impfterminmanagement.de/praxis/prx60994bfc19101/registrieren vereinbart werden. Die Impfterminvergabe ist auch auf den Internetseiten www.gemeinschaftspraxis-pfedelbach.de, www.hohenlohekreis.de und www.corona-im-hok.de verlinkt. Impfungen ohne Termin sind zwar möglich, können aber je nach Auslastung der Impfstation mit längerer Wartezeit verbunden sein.

„Uns geht es darum, ein niederschwelliges Angebot für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis zu machen, vorrangig für die älteren Bürgerinnen und Bürger, die ein höheres Erkrankungsrisiko haben und deren Zweitimpfungen schon länger her sind. Außerdem wollen wir diejenigen erreichen, die keinen Hausarzt haben oder deren Hausarzt nicht über genügend Kapazitäten verfügt“, erklärt Dr. Susanne Bublitz. „Aber natürlich soll jeder geimpft werden können, der sich impfen lassen will.“

Der Betrieb der Impfstationen ist vorerst bis Januar geplant. „Allerdings ist klar, dass wir so lange impfen, wie Bedarf besteht und dies personell möglich ist“, stellt Bublitz klar.

Das Landratsamt Hohenlohekreis unterstützt die Impfstationen, unter anderem durch die Ausstattung der Liegenschaften oder die Finanzierung der Terminkoordinierung. „Obwohl wir als Landkreis offiziell derzeit nicht an der Impfkampagne des Landes beteiligt sind, unterstützen wir die Pandemiebeauftragte natürlich, wo immer es erforderlich ist. Die derzeitigen Infektionszahlen sind dramatisch. Umso wichtiger ist es, dass sich mehr Menschen impfen lassen, um sich und andere vor einem schweren Krankheitsverlauf zu schützen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth, der aber auch an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, rücksichtsvoll und umsichtig mit Kontakten umzugehen: „Die Hygiene- und Abstandsregeln sollten immer eingehalten werden. Zum Schutz von Ungeimpften ist auch eine 2G-Regelung bei Veranstaltungen anzuraten.“ Außerdem fordert Neth ein schnelles Gegensteuern der Politik: „Wir brauchen ein auf die aktuelle Lage abgestimmtes Regelwerk von Bund und Land, das der aktuellen Lage Rechnung trägt - und das schnell, sonst steuern wir auf eine Überforderung der Intensivstationen und einen erneuten Lockdown zu.“

 

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